Biographie

 

Kai Kramosta erblickte am 03. Mai 1984 unweit von Maria Laach, in der Eifelmetropole Nickenich das Licht der Welt. Der Frohsinn des Rheinlandes und die Durchsetzungsfähigkeit der Eifel wurden ihm somit schon in die Wiege gelegt.

„Ich war damals noch eine sogenannte Hausgeburt. Meine Mutter ist erst ins Krankenhaus gekommen, nachdem sie mich gesehen hatte.“

Über Kais Leben stand schon immer der 11. Artikel des Rheinischen Grundgesetzes: Bewahre dir eine gesunde Einstellung zum Humor!…kurz: Do laachste dech kapott! Als Sohn eines selbstständigen Stuckateurmeisters und einer Hausfrau verbrachte er eine glücklich behütete Kindheit. Der pummelige Junge war überall beliebt und avancierte natürlich in kürzester Zeit zum Klassenclown.

„Ich wurde mit viel Liebe groß und breit gezogen. Als Sohn eines Stuckateurs teilte ich sehr schnell sein Hobby: Verputzen.“

Seine künstlerische Laufbahn begann in der Grundschule. Die damalige Musiklehrerin Frau Rehm gab Kai die Möglichkeit, die Hauptrolle – eine schrullige alte Tante namens Alma – in dem Stück „Auf dem Wochenmarkt“ zu spielen. Ein grandioser Erfolg – von diesem Zeitpunkt an hatte er Blut geleckt. Durch mehrere Engagements bei Theatern konnte er sein improvisatorisches und vor allem komödiantisches Talent weiterentwickeln.

„Im Theater wurde ich nie für Hamlet besetzt, immer nur für Kotelett.“

Im Februar 1998 betrat er zum ersten Mal die Comedybretter, die die Welt bedeuten. Aufgrund seiner steigenden Popularität engagierte ihn dann auch das Regionalfernsehen. Kai entwickelte, schrieb und moderierte dort eine Unterhaltungsshow. Da Kramosta auch im Karneval sein jeckes Künstlerbrot verdiente, folgte er dem Ruf nach Köln sehr gerne; das Literarische Komitee des Festkomitees Kölner Karneval von 1823 e.V. entdeckte ihn unter vielen Bewerbern und er durfte beim Nachwuchs-Redner-Abend im Sartory sein Können vor dem fachkundigen Publikum unter Beweis stellen; der größte Wendepunkt in der Karriere des Pfundskerls.

„Früher war ich Lehrer und sagte mir: Irgendwann trittst du nur noch vor freiwilligem Publikum auf.“

Kai etablierte sich auch bei Auftritten außerhalb der 5. Jahreszeit als Komiker und Entertainer – außerdem ist er als Funk- und Fernsehhumorist (TV-Auftritte u.a. bei ARD/WDR/SWR; Radiocomedy u.a. für SWR 3) sowie als Gag-Autor (im Mai 2014 erschien sein erstes Buch „Darf der Kleine ein Stück Wurst?“) tätig. 2010 feierte Kramostas 2-std. Soloprogramm „Runde Sache – ein Pfundskerl live“ Premiere. 2016 erfand er die Figur des Haus vom Bau „HP – Handwerker Peters“ und setzt den Handwerkern und Dorfbewohnern damit ein Denkmal, ob im Kabarett (mit dem abendfüllenden Programm „Normal müsste dat halten – Eifel, Handwerker, Baustellen“) oder in der Touristik (bei der „Eifelfahrt“, der Comedybustour durch die Vulkanregion). Weitere Programme (z.B. ein Kabarettabend zum Thema „Es weihnachtet schwer“) folgten. Seiner Liebe zum Theater geht Kramosta wieder verstärkt nach (u.a. spielt er im Peter-Alexander-Musical „Servus Peter“ den schönen Siegesmund). Viele Bühnen durfte er – alleine und im Ensemble – schon bespielen (Millowitsch-Theater, Gürzenich, Sartory (Köln); Lichtburg (Essen); Kulturzentrum (Herne); Theatersaal der Stadthalle (Mülheim an der Ruhr); Theater am Marientor (Duisburg); Seidenweberhaus (Krefeld); Rhein-Mosel-Halle (Koblenz); Eurogress (Aachen); Laeiszhalle (Hamburg); Musical-Theater (Bremen); Theater am Aegi (Hannover); Universität der Künste (Berlin); Gasteig Philharmonie (München); Wiener Stadthalle (Wien), Triangel (Belgien); Mittelrheinhalle, Theater im Keller (Andernach);…….)

2017 wurde Kai vom Deutschen Künstlermagazin als „Bester Comedian und Kabarettist des Jahres“ ausgezeichnet. Wenn das Publikum professionelle Unterhaltung will, darf ein Name nicht fehlen: Kai Kramosta.

„Ich kann im wahrsten Sinne des Wortes behaupten: Bei mir läuft alles RUND, ich bin DICK im Geschäft.“